Fahrt der Oberstufenfranzösischkurse nach Paris

Mitte Januar haben wir, d.h. 31 Schülerinnen und Schüler der  Sek II-Französischkurse, uns früh morgens versammelt, um gemeinsam den Bus nach Paris zu nehmen. Eine  siebenstündige Fahrt lag vor uns, die sich über mehr als 500 Kilometer erstreckte. Wie man es von sich selber kennt, sind die Fahrten meistens schon ein Highlight für sich und so war es auch bei uns. Gerade die Französischkurse der 13 haben dazu beigetragen, denn diese haben im Bus für ordentlich Stimmung gesorgt.

Nach der langen Busfahrt sind wir dann in unserem Hotel angekommen und haben erst einmal unsere Zimmer besichtigt. Diese waren zwar nicht außergewöhnlich, aber man konnte sich definitiv wohlfühlen. Kurz darauf haben wir uns auf den Weg zur Metro gemacht, denn Frau Berding, Frau Bednarz und Herr Veit wollten uns in das komplexe System der Pariser Metro einweisen, damit wir die restlichen Tage alleine damit zurechtkommen.

Daraufhin sind wir zum Arc de Triomphe gefahren, um von dort aus durch die weihnachtlich geschmückte Pariser Innenstadt zu flanieren. Dort fiel uns auf, dass einige Schaufenster mit Brettern geschützt wurden, da die Proteste und Demonstrationen der Gelbwesten in den vergangenen Wochen Spuren hinterlassen hatten. Unser Spaziergang führte uns zum Place de la Concorde, der auch als größer Platz in ganz Paris bekannt ist. Von dort aus konnte man in der Ferne den berühmten Eiffelturm beobachten.

Nur wenige Minuten später befanden wir uns dann vor dem Louvre, in dem auch die weltbekannte Mona Lisa bestaunt werden kann. Wir haben das Museum zwar nicht von innen besichtigt, doch auch von außen ist es eine sehr ansehnliche Sehenswürdigkeit. Anschließend durften wir in kleinen Gruppen auf eigene Faust weiter ziehen.

Der nächste Tag begann mit einer dreistündigen Stadtrundfahrt, bei der wir buchstäblich jede Sehenswürdigkeit gesehen haben, die man unbedingt mal gesehen haben muss, und bei der wir viele Informationen von unserem Reiseleiter erhielten. Auffällig war an diesem Tag die enorme Präsenz der Pariser Polizei.  Am Ende wurden wir vor dem Eiffelturm rausgelassen, damit wir diesen auch noch einmal aus der Nähe bewundern konnten.

Die sich anschließende Freizeit hat jede Kleingruppe für sich genutzt – einige sind dabei über 20 Kilometer gelaufen. Am Sonntag, konnten wir uns aussuchen, ob wir das Künstlerviertel Montmartre mit der Basilika Sacré-Coeur besichtigen oder über den Flohmarkt Marché aux puces schlendern wollten. Beide Ziele waren sehr lohnenswert.

Danach haben wir uns um viele Erfahrungen reicher wieder auf den Weg zurück nach Krefeld gemacht.

Enrico Kruszona, Q1

(c) Kurt-Tucholsky-Gesamtschule

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