Fahrt nach Dunkerque

Nachdem wir im Winter unsere Brieffreunde zugeteilt bekamen, ging die geplante Fahrt nach Nordfrankreich los.
Am 31.05.2018 um 8:00 Uhr morgens, fuhren wir circa 4-5 Stunden lang mit einem Minibus durch die Niederlande, Belgien und erreichten endlich auch Nordfrankreich.
Gerade angekommen wurden wir sofort von der zuständigen Lehrerin und unseren Brieffreunden an dem Lycée in Empfang genommen. Dort aßen wir zunächst zu Mittag in der Mensa der Schule und begaben uns direkt danach in den Unterricht. Zusammen mit den Franzosen erstellten wir Gruppen, um die erste Aufgabe zu erfüllen: ein Plakat mit selbst gestalteten konkreter Poesie zu verfassen. Während einige danach an einer Führung durch die riesige Schule teilnahmen, ging der Rest des Kurses zusammen mit den Franzosen in eine andere Klasse, wo sie sich der zweiten Aufgabe stellten: ein gemeinsam ausgedachtes Liebesgedicht vor der Klasse vorstellen. Damit war zwar die Zeit an der Schule vorbei, doch der Tag noch nicht.
An der Jugendherberge angekommen, verweilten wir eine Pause lang und begaben uns direkt wieder nach Draußen, um für ein geplantes Picknick am Strand einzukaufen. Aufgrund des schlechten Wetters fiel das Picknick leider aus.
Dies hielt uns jedoch nicht davon ab, gemeinsam am Strand einige Runden Volleyball zu spielen. Als die Franzosen sich verabschiedeten, verabredeten wir uns privat nochmals für das Abendessen am Strand. Mit der Rückkehr in unsere jeweiligen Zimmer ging Tag 1 zu Ende. Tag 2 startete mit den Abziehen unserer Betten und mit einem Frühstück im Speisesaal des Escale. Die engagierten Schüler und ihre Lehrerin warteten bereits auf uns im Eingangsbereich der Jugendherberge, um uns durch das Stadtzentrum von Dünkirchen zu führen. Während des gemeinsamen Fußmarsches erfuhren wir einige Dinge über die Stadt. Von den vielen Schiffen am Hafen bis über die Ereignisse des zweiten Weltkrieges, die Informationen waren umfangreich. Nach einem kurzen gemeinsamen Abstecher in einem Souvenirladen des Zentrums, trennten sich unsere Wege vor dem beeindruckendem Rathaus. In Grüppchen stand uns viel Zeit zur Verfügung, die Stadt zu erkunden. Nachdem sich die Franzosen das letzte Mal von uns verabschiedeten, begaben wir uns zum Treffpunkt, um die Fahrt Nachhause anzutreten. Genau wie die Hinfahrt, ist auch die Rückfahrt trotz eines Staus amüsant abgelaufen.
Insgesamt lässt sich sagen, dass die Fahrt nach Frankreich nicht nur aufgrund des Programms erfolgreich abgelaufen ist. Die Möglichkeit, einen Einblick in das Leben von richtigen Franzosen zu bekommen ist einmalig.
Wir konnten nicht nur unsere Französischkenntnisse unter Beweis stellen, indem wir viel französisch sprachen, zusätzlich haben wir viel Spaß gehabt und neue Freunde gefunden.

(c) Kurt-Tucholsky-Gesamtschule

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